Nur wer die richtigen Fragen stellt, kann daraus die richtigen Schlüsse ziehen und die richtigen Forderungen folgern.

Im Kern unserer Arbeit stehen drei Fragen, denen wir als wissenschaftlicher Verein mit neuen Ansätzen nachgehen. Wir fragen uns:
  • Wieso wird unser Gesundheitswesen bei immer mehr Ökonomie immer ineffizienter?
  • Wieso wird unser Gesundheitswesen bei immer mehr Ethik immer amoralischer?
  • Wieso wird unser Gesundheitswesen bei immer mehr Wissenschaft immer unwissenschaftlicher?
Dabei haben wir drei Antworten herauskristallisiert und in unseren Papieren hergeleitet:
 
Kostenwachstum durch Kostenkontrolle
Das Paradigma der Kosteneindämmung durch Senkung der Durchschnittskosten pro Patient dominiert das Agieren beim Einsatz der Instrumente zur Kostenkontrolle. Die Durchschnittskosten pro Patient sinken aber gerade durch eine Mengenausweitung, und zwar bei den billigen, weil gesunden Patienten. Damit ist ein Anreiz für unnötige Behandlungen an diesen gesetzt, was die Kosten treibt, nicht senkt. Fakten auf einer Seite ...
 
Amoralische Ethik
Unsere medizinethischen Institute konzentrieren sich zu stark auf die Frage der Finanzierbarkeit unseres Gesundheitswesens. Daraus resultiert eine utilitaristische Sichtweise und eine Voreingenommenheit, die das zentrale Problem der Unterwanderung der Medizin durch die Ökonomie nicht nur übersieht, sondern auch noch fördert. Fakten auf einer Seite ...
 
Unwissenschaftliche Wissenschaft
Das Geld für die Erstellung von Datengrundlagen, die den Sachverhalten effektiv nachgehen und Thesen begründen, wird nicht gesprochen. So arbeiten unsere Institute mit Datengrundlagen, auf denen nichts gesagt werden kann, um Studien zu produzieren, in denen vieles gesehen werden kann, je nachdem, welche Interessen damit vertreten werden sollen. Fakten auf einer Seite ...
 
All unsere Factsheets finden Sie hier, eine Übersicht hier. Aus den darin formulierten Problemen leiten sich unsere drei Forderungen ab:
  • Die Ökonomie soll ihre Kräfte aus dem Indikations- und Behandlungsentscheid abziehen und dort bündeln, wo sie fruchtbare Beiträge zu leisten hat: in der Optimierung von Prozessen, Abläufen und Strukturen.
  • Die Medizinethik soll klare, widerspruchsfreie Aussagen zu den ethisch problematischen Entwicklungen unseres Gesundheitswesens machen und sich dabei nicht vom den Mainstream dominierenden Denken des Utilitarismus‘ einseitig und voreingenommen lenken lassen.
  • Die Wissenschaften unseres Gesundheitswesens sollen auf ihre Eigenständigkeit pochen und Voraussetzungen und Grundlagen fordern, auf deren Basis diese Eigenständigkeit überhaupt gegeben ist.
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