Positionspapiere

In unseren Positionspapieren nehmen wir Stellung zu einem Problem oder einem Problembereich des Gesundheitswesens und unterbreiten konstruktive Lösungsvorschläge. Oftmals sind diese Papiere die Grundlage weiterer Arbeit, zum Beispiel in unseren Arbeitsgruppen.

Wollt ihr ewig leben? Thesenpapier für einen neuen Optimismus in der Medizin

Das Papier macht drei fundamentaler Denkfehler unseres Gesundheitswesens aus: Immer mehr ökonomische Effizienz schafft immer mehr medizinische Ineffizienz. Eine einseitig ökonomisch gedachte Priorisierung öffnet der Euthanasie Tür und Tor und schafft überdies teuren medizinischen Unsinn. Die heute praktizierte Bioethik reizt die Akteure des Gesundheitswesens zu einem Egoismus an, unter dem jeder nur noch profitieren will und keiner tatsächlich sparen.

Erstellungsdatum: Februar 2018, Papier herunterladen

Vorschlag zur Lösung des Problems der Arzneimittel-Wucherpreise

Das Problem der steigenden Medikamentenpreise belastet unser Gesundheitswesen. Wir haben mit dem PeP-Konzept eine Alternative zur derzeitigen Preisbildung und zeigen an zwei aktuellen Beispielen, wie dies konkret aussehen könnte.

Erstellungsdatum: Mai 2017, Papier herunterladen

Positionspapier zur Kommunikation im Gesundheitswesen

Die Diskurse werden von den Krankenkassen dominiert. Diese schaffen die Begriffe und damit die Richtung, in welche sich die Diskurse bewegen. Welche Probleme schafft dies für die Medizin und für die Patienten?

Erstellungsdatum: November 2016, Papier herunterladen

Positionspapier zum Utilitarismus im Gesundheitswesen

Auf den ersten Blick erscheint der Utilitarismus mit seiner Handlungsmaxime des grössten Wohls für die grösste Zahl gerecht. Im Gesundheitswesen schafft er aber Ungerechtigkeit und die Diskriminierung von Patienten.

Erstellungsdatum: Mai 2016, Papier herunterladen

Positionspapier verdeckte Rationierung

Kaum jemand gibt es zu, doch im Schweizer Gesundheitswesen wird schon seit einiger Zeit rationiert. Wie und wo dies geschieht, zeigt unser Positionspapier.

Erstellungsdatum: Juni 2015, Papier herunterladen

Positionspapier zum Positionspapier «Medizin und Ökonomie – wie weiter?»

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften hat im Herbst 2014 ein Positionspapier «Medizin und Ökonomie – wie weiter?» herausgebracht. Darin werden Begriffe der Ökonomie in einer neuen Weise in die Medizin eingeführt. Der VEMS bezieht Stellung dazu.

Erstellungsdatum: Januar 2015, Papier herunterladen

Positionspapier zu den Entscheidungen am Lebensende und zur Suizidhilfe

Organisationen, die assistierte Suizide anbieten, geniessen in der Schweiz sehr liberale Bedingungen. Der VEMS wirft einen Blick auf die Geschichte und die verschiedenen Aspekte des Suizids vor dem Hintergrund medizinischer Entscheidungen am Lebensende.

Erstellungsdatum: Januar 2015, Papier herunterladen

Rationierung, QALY und die mathematische Maschinerie

Untersucht man einige der Rationalisierungsmassnahmen der letzten Jahre auf ihre Wirkung hin, so zeigt sich, dass sie de facto zur Rationierung geführt haben, und zwar zu einer verdeckten.

Erstellungsdatum: Februar 2014, Papier herunterladen

VEMS-Manifest für eine wissenschaftliche Zweckmässigkeitsforschung und -beurteilung medizinischer Leistungen

Viele Arbeiten, auf die sich Steuerungsentscheide des Schweizer Gesundheitswesens stützen, und viele Methoden, mit denen operativ bei der Durchsetzung dieser Entscheide gearbeitet wird, genügen den Auflagen an die Wissenschaftlichkeit nicht.

Erstellungsdatum: Februar 2014, Papier herunterladen

VEMS-Charta Ethik und Medizin

Das Paradigma, dass mehr Wettbewerb die Effizienz im Gesundheitswesen verbessert und damit die Kosten dämpft, hält sich hartnäckig. Entgegen jeder Evidenz.

Erstellungsdatum: Februar 2014, Papier herunterladen

Lösungsvorschlag für eine wissenschaftlich solide Beurteilungsmethode der frei praktizierenden Ärzte

Wenn zu viele Ärzte zu viele Untersuchungen und Operationen bei Gesunden durchführen, dann sind die Kosten pro Patient immer noch viel niedriger als bei den schwer kranken Personen. Das bedeutet: die Durchschnittskosten sinken, die Gesamtkosten steigen. Die Wirtschaftlichkeitsprüfungen von Santésuisse erzeugen damit Überarztung bei Gesunden und verhindern adäquate Behandlung bei den Kranken. Wie aber könnte ein taugliches Verfahren aussehen?

Erstellungsdatum: Herbst 2014, Papier herunterladen